Schlossfestspiele Zwingenberg
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Stücke und Besetzung 2009

Madama Butterfly

Die Csárdásfürstin

Der Wildschütz

Jazz-Frühschoppen

Die Sternstunde des Josef Bieder

Chorkonzert

Comedian Harmonists - Ihr Leben, ihre Lieder

Der Löwe und die Maus

Familien-Picknick-Konzert

Schaurig-Romantische Nacht

Abschluss-Galakonzert

 



Giacomo Puccini

MADAMA BUTTERFLY

Japanische Tragödie in drei Aufzügen von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa,  Deutsch von Alfred Brüggemann

Nagasaki. Zwei Menschen begegnen einander, zwei Kulturen halten sie voneinander getrennt. Ungleich sind die Voraussetzungen unter denen die japanische Geisha Cho-Cho-San, genannt Butterfly, und der amerikanische Marineleutnant B. F. Linkerton eine Ehe auf Zeit eingehen. Butterflys Jugend, ihre Liebe und ihr Vertrauen liefern sie schutzlos aus an den leichtlebigen, selbstsicher überlegenen Amerikaner, der sie schnell vergisst. Herausgelöst aus der eigenen Religion und Familie, eine Fremde in der eigenen Heimat, beginnt für Butterfly eine Zeit des Wartens, der Sehnsucht und der Einsamkeit, die sie in einen tragischen Konflikt treiben. Die Meisterschaft, mit der Puccini seine Faszination von der musikalischen Welt Japans zum Klingen brachte, zieht seither Theatermacher und Hörer gleichermaßen in ihren Bann!

„Sagt mir, Madame Butterfly, was würdet ihr tun, wenn er den Weg hierher niemehr fände? - Zwei Dinge könnt‘ ich tun, auf‘s neu die guten Leut‘ erfreu‘n mit Sang und Tanz, oder aber auch besser sterben.“ (aus „Madama Butterfly“)

„Mir schien, dass eine Viertelmillion der Blüte unserer männlichen Jugend wohl zwei japanische Städte wert waren.“ (Harry S. Truman)

besetzung

Musikalische Leitung      Christoph Kurig
Inszenierung                     Thomas Kiemle

Cho-Cho-San                    Claudia Grundmann
Suzuki                                 Carmen Bender
B.F. Linkerton                    Daniel Zihlmann
Sharpless                          Götz Seiz
Onkel Bonze                      Wulf Möller
Goro                                    Holger Ries
Kate Linkerton                   Ute Ellenberger
Yamadori                            Holger Müller
Kommissar                        Hong-Kyu Kim
Kind                                     Marc Ellenberger

Chor und Orchester der Schlossfestspiele Zwingenberg

07.08.2009, Freitag 20 Uhr; Schlosshof
16.08.2009, Sonntag 20 Uhr; Schlosshof

18.08.2009, Dienstag 20 Uhr; Schlosshof
20.08.2009, Donnerstag 20 Uhr; Schlosshof

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Emmerich Kálmán

DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN

Operette von Leo Stein und Bela Jenbach

Mit seiner für das Wien des Anfang des 20. Jahrhunderts entstandenen Operette taucht Kálmán ein in die Halbwelt der Varietétheater aus Gesang, Tanz und Intrigen. So verstellen Ehrgeiz, Stolz, Karriere und Misstrauen den Weg für die wahre Liebe. Der junge Fürstensohn Edwin liebt die Chansonnette Sylva Varescu und gibt ihr das Eheversprechen bevor er vom Vater zurück nach Wien zur Soldatenpflicht gerufen wird - weg von der unstandesgemäßen Halbweltdame. Durch verleumderische Berichte von seiner Untreue überzeugt und in ihrem Stolz verletzt, bricht diese zu einer Amerikatournee auf, nicht ohne ihm vorher noch einmal zu begegnen...
Mit einer Fülle an mitreißenden Musiknummern bringt Kálmán sowohl das Wiener als auch das Ungarische Lokalkolorit auf die Bühne und entlässt wohl manchen seiner Zuhörer mit einer beschwingten Melodie auf den Lippen und im Ohr!

 

„In der trauten Atmosphäre, wo man tanzt und küsst und lacht, pfeif‘ ich auf die Weltmisere, mach‘ zum Tag die Nacht... Hier nur amüsiert man flott sich, bleibt gesund man wie ein Fisch, hier nur fühlt man wie ein Gott sich, bleibt man fesch und frisch.“ (aus der Operette)

„Der beste Freund wird wahrscheinlich die beste Gattin bekommen, weil die gute Ehe auf dem Talent zur Freundschaft beruht.“ (Friedrich Nietzsche)

besetzung

Musikalische Leitung   Karsten Huschke
Inszenierung                  Marita Krâl

Sylva Varescu                Cynthia Grose
Edwin Ronald                Hans-Jörg Bock
Komtesse Stasi            Ingrid El Sigai
Graf Boni                         Holger Ries
Feri bácsi                          Heinz Maraun
Fürst                                 Wulf Möller
Fürstin                             Gabriele Soyka
Eugen von Rohnsdorff  Marc Haag

Chor und Orchester der Schlossfestspiele Zwingenberg

08.08.2009, Samstag 20 Uhr; Schlosshof
09.08.2009, Sonntag 17 Uhr; Schlosshof
15.08.2009, Samstag 20 Uhr; Schlosshof
21.08.2009, Freitag 20 Uhr; Schlosshof


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Albert Lortzing

DER WILDSCHÜTZ

oder „Die Stimme der Natur“
Komische Oper in drei Akten, nach einem Lustspiel von Kotzebue

Musikalisch bewegt sich der „Wildschütz“ zwischen dem Weber‘schen Vetter Freischütz und den gewitzen Komödien eines zwinkernden Mozart: Romantische Pläne werden von Verkleidung und Eifersucht durchkreuzt und nie ist ganz klar, wer hinter wem herjagt. Graf und Gräfin Eberbach haben ihre Geschwister Baronin Freimann und Baron Kronthal eingeladen, um sie miteinander zu verkuppeln; Schulmeister Baculus ist im Park des Grafen beim Wildern erwischt worden und Gretchen soll nun ein gutes Wort für den Verlobten einlegen. Statt ihrer aber geht verkleidet die Baronin. Das ist der Beginn für eine ganze Abfolge von Missverständnissen, Verwechslungen und Prüfungen der Gefühle, die es der „Stimme der Natur“, wie es im Titel weiter heißt, nicht leicht machen, die richtigen Paare am Ende zu vereinen.

„Nahet sich des Lebens Winter, kommt man endlich doch dahinter, daß der Mensch nur halb genießt, wenn er ganz alleine ist.“ (aus „Der Wildschütz")

„Kein ärger Brauch erwuchs den Menschen als das Geld!“ (Sophokles)

besetzung

Musikalische Leitung    Prof. Klaus Eisenmann
Inszenierung                   KS Claudia Felke

Graf von Eberbach         Hong-Kyu Kim
Gräfin von Eberbach     KS Claudia Felke
Baron Kronthal               Marc Haag
Baronin Freimann         Theodora Varga
Nanette                            Christine Buhne
Baculus                           Stefan Müller-Ruppert
Gretchen                         Monika Maria Staszak
Pankratius                       Heinz Maraun

Chor und Orchester der Schlossfestspiele Zwingenberg


14.08.2009, Freitag 20 Uhr; Schlosshof
19.08.2009, Mittwoch 20 Uhr; Schlosshof
22.08.2009, Samstag 17 Uhr; Schlosshof

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JAZZ-FRÜHSCHOPPEN

Krawazi Jazz Band

Jazz und mehr präsentiert die Krawazi Jazzband auf ihre Art und Weise – alle gebürtig aus Villingen im Schwarzwald. Fünfzig Jahre musizieren sie bereits zusammen. 1959 spielten sie als Knaben öffentlich den Jägerchor aus Webers Freischütz. Es folgte die Zeit des Musizierens in unterschiedlichen musikalischen Stilen. Sie wurden für Bälle und Tanzveranstaltungen engagiert. Daher sind sie auch in der Lage, alte Schlager frei zu spielen. Der traditionelle Jazz und Swing hat sie schon früh fasziniert. Die fünf Krawazi-Jazzer spielen folgende Instrumente: Trompete, Klarinette, Saxophon, Posaune, Tuba, Kontrabass, Banjo, Gitarre. Sie entfachen bei jedem Stück aufs Neue ein Feuerwerk von brillanten Improvisationen. Sie brauchen keine Verstärker, Lautsprecher oder sonstige elektronischen Hilfsmittel. Sie unterhalten die Gäste an ihren Tischen, wobei sie gerne auf deren Wünsche eingehen. An lockeren Sprüchen fehlt es nie!

12.07.2009, Sonntag 11 Uhr; Naturfreundehaus Zwingenberg

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DIE STERNSTUNDE des JOSEF BIEDER

Revue für einen (Odenwälder) Theaterrekwisitör (alias Stefan Müller-Ruppert)

Er ist und heißt Josef Bieder und hat echtes Theaterblut in seinen Adern, auch wenn er uns über die Herstellung von Bühnenblut einige Tricks erzählt. Eigentlich könnte er sowieso alles besser. Er schildert begeistert, wie verwegen Furtwängler die Kunst des Auftakts, die „Defloration der Stille“ beherrschte, wie die Ulanowa sich in einen Schwan und die Bühne in einen See verwandeln konnte. Aber er grantelt auch über die Modetorheiten des Regietheaters, über Schwierigkeiten, denen er sich in seiner Requisitenabteilung ausgesetzt sieht. Dass er dabei in seine Odenwälder „Muttersprache“ verfällt, sei ihm nachzusehen. Ein Fehler des Theaterdisponenten führt dazu, daß Bieder an einem sogenannten „Schließtag“, an dem das Theater also geschlossen sein sollte, unvermittelt einem vollbesetzten Zuschauerraum gegenüber steht. Nach kurzer Irritation überspielt er die ungewohnte Nähe mit dem Publikum und geht, indem er aus seinem Leben erzählt, immer mehr aus sich heraus. Er erlebt und läßt erleben: „Die Schdernschdund vom Josef Bieder“ (Revue für einen Theaterrekwisitör) von Eberhard Streul und Otto Schenk. Otto Schenk spielte auch die Uraufführung 1992 in Klagenfurt.

18.07.2009, Samstag 20 Uhr; Schlossinnenhof
13.08.2009, Donnerstag 20 Uhr; Schlosshof

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GROSSES CHORKONZERT DES FESTSPIELCHORES

Mit dem Chor der Schlossfestspiele Zwingenberg, Dirigent: Prof. Klaus Eisenmann

Erstmalig gibt der Chor der Schlossfestspiele Zwingenberg ein reines Chorkonzert mit verschiedensten Werken der Opernchorliteratur. Unser Chor, der sonst ausschließlich von szenischer und musikalischer Wichtigkeit und Bedeutung ist und bei all den Opern- und Operettenprojekten der Festspiele dafür verantwortlich zeichnet, zeigt sich nun allein von seiner wunderbaren, rein musikalischen Seite! Die mannigfaltige stilistisch - dramatische Vielfalt und die Erfahrung des zum größten Teil aus Laien sich bildenden Festspielchores wird in diesem Konzert ebenso klingendes Ereignis, wie ein, der Vielfalt der Aufgaben eines Opernchores Rechnung tragendes, vielgestaltiges Programm!

19.07.2009, Sonntag 19 Uhr; Burggraben Neckarelz

 
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COMEDIAN HARMONISTS
Ihr Leben Ihre Lieder

Gastspiel mit den Schmachtigallen
Nach dem großen Erfolg, den die „Schmachtigallen“ im vergangenen Festspieljahr bei Publikum und Presse hatten – nun noch einmal bei uns zu Gast: Jan Hoffmann, Tenor; Martin Ludwig, Tenor; Roland Furch, Bariton und Severin Geißler, Bass. Sie präsentieren ein Programm, welches die Lieder aber auch das Leben dieser legendären Ausnahmegruppe zum Thema hat. Am Flügel begleitet Festspielintendant Karsten Huschke. „Die Comedian Harmonists lehrenSie wieder lachen!“ Dieser Werbeslogan der Gesangsgruppe aus den 20er / 30ger Jahren soll auch nun wieder Leitmotiv an diesem Abend werden!

10.08.2009, Montag 20 Uhr; Stadthalle Eberbach

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Werner Egk

Der Löwe und die Maus

Ein Singspiel in zwei Akten für Kinder

Kinderkonzert mit dem Festspielorchester und dem Kinderchor der Schlossfestspiele

Liebe Kinder, kennt ihr die Geschichte vom Löwen, der die Maus frei ließ und von der Maus, die dem Löwen half, als er in Schwierigkeiten steckte? Eine Gruppe von Schulkindern hat einen kleinen Operntext für die Geschichte geschrieben und der Komponist Werner Egk hat ein Singspiel daraus komponiert für Löwe und Maus, ein Orchester und viele Kinder!

Eine musikalische Fabel für Klein und Groß, in der der starke Löwe lernt, dass es sich lohnt, auch gegenüber ganz, ganz kleinen Mäusen großzügig zu sein und einsehen muss, dass auch er manchmal Hilfe braucht. - Und eine Geschichte, in der mutige Kinder-Mäuse ganz dicht dabei sein dürfen, wenn in Zwingenberg Oper gemacht wird. Natürlich gibt es auch wieder einige Besonderheiten, die wir hier aber noch nicht verraten wollen!

„Gutes im Kleinen hat großen Wert.“ (Zitat aus dem Stück)

15.08.2009, Samstag 15 Uhr; Schlosshof


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FAMILIENPicKNICK-KONZERT AM WALDSEE

Mit Mitgliedern des Festspielorchesters

Der Waldsee nahe der Gemeinde Neckargerach ist als Naturschönheit nicht nur ein wunderbares Ausflugsziel für freie Stunden, sondern bietet auch eine traumhafte Kulisse für Musik im Freien. Dies ist bei den Festspielen schon oft bewiesen worden und wir möchten diese gute Tradition in diesem Jahr damit verbinden, Groß und Klein in Ausflugsstimmung hier erwarten und begrüßen zu dürfen bei klassischer Musik rund um den See mit Musikern unseres Festspielorchesters, aber auch zu Bratwürsten und Getränken.

Eben ein Familienpicknick-Konzert!

16.08.2009, Sonntag 11 Uhr; Waldsee Neckargerach

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– ROMANTISCHE NACHT IM SCHLOSSKELLER

Melodramen  von Franz Liszt und Max von Schillings

Claudia Grundmann – Rezitation

Karsten Huschke – Klavier

Lassen Sie sich mit einer fast schon vergessenen Kunstform in fast schon vergessene Gewölbe des alten Schlosses Zwingenberg führen! Im „Melodram“ wird zur illustrierenden, instrumentalen Musik nicht gesungen, sondern gesprochen, und dies kann mitunter einen recht schauerlichen Effekt machen, dessen sich vornehmlich die Komponisten des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts bedienten. So auch Franz Liszt, der Gottfried August Bürgers Ballade „Lenore“ (wohl aufgrund einer gespenstigen wahren Begebenheit!?) auf diese Weise in Musik setzte und Max von Schillings, der sich dafür Ernst von Wildenbruchs Ballade „Das Hexenlied“ zum Sujet wählte. Beide Melodramen können Sie - gemäß ihrer Thematik zu nächtlicher Stunde - vorgetragen von Festspielsängerin Claudia Grundmann und Festspielintendant Karsten Huschke, abgerundet mit leichter Verköstigung, so Sie dafür dann noch imstande sind, erleben am

22.08.2009, Samstag 23 Uhr; Schlosskeller im Schlossinnenhof

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ABSCHLUSS-GALAKONZERT

Mit Solisten, Chor und Orchester der Schlossfestspiele Zwingenberg

Am letzten Tag der Schlossfestspiele möchten wir uns mit einem bunten, unterhaltsamen Programm, moderiert von Stefan Müller-Ruppert und dirigiert von Intendant Karsten Huschke, für die nächsten elf Monate von Ihnen verabschieden und Sie dabei mit Melodien aus der gerade zu Ende gegangenen Festspielsaison, aber auch mit vielen anderen musikalischen Ohrwürmern und Leckerbissen in den Alltag entlassen. So erklingen u.a. Werke von Peter Tschaikowsky, Johann Strauß, Albert Lortzing, Giuseppe Verdi und Giacomo Puccini, die ein Überraschungsprogramm versprechen, welches Ihnen gewiss Freude und Genuss bescheren wird!

23.08.2009, Sonntag 17 Uhr, Schlosshof

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