Schlossfestspiele Zwingenberg
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Stücke und Besetzung 2010

Die Sternstunde des Josef Bieder
Der Freischütz
Hello, Dolly!
Nabucco
Karneval der Tiere
Matineé
Heute Abend: Lola Blau
Pettersson und Kater Findus
Abschluss-Galakonzert

 

DIE STERNSTUNDE des JOSEF BIEDER

Revue für einen (Odenwälder) Theaterrekwisitör (alias Stefan Müller-Ruppert)

Er ist und heißt Josef Bieder und hat echtes Theaterblut in seinen Adern, auch wenn er uns über die Herstellung von Bühnenblut einige Tricks erzählt. Eigentlich könnte er sowieso alles besser. Er schildert begeistert, wie verwegen Furtwängler die Kunst des Auftakts, die „Defloration der Stille“ beherrschte, wie die Ulanowa sich in einen Schwan und die Bühne in einen See verwandeln konnte. Aber er grantelt auch über die Modetorheiten des Regietheaters, über Schwierigkeiten, denen er sich in seiner Requisitenabteilung ausgesetzt sieht. Dass er dabei in seine Odenwälder „Muttersprache“ verfällt, sei ihm nachzusehen. Ein Fehler des Theaterdisponenten führt dazu, daß Bieder an einem sogenannten „Schließtag“, an dem das Theater also geschlossen sein sollte, unvermittelt einem vollbesetzten Zuschauerraum gegenüber steht. Nach kurzer Irritation überspielt er die ungewohnte Nähe mit dem Publikum und geht, indem er aus seinem Leben erzählt, immer mehr aus sich heraus. Er erlebt und läßt erleben: „Die Schdernschdund vom Josef Bieder“ (Revue für einen Theaterrekwisitör) von Eberhard Streul und Otto Schenk. Otto Schenk spielte auch die Uraufführung 1992 in Klagenfurt.

10.06.2010, Donnerstag 20 Uhr, Röckel-Scheune >>Online-Kartenbestellung nicht mehr möglich

12.06.2010, Samstag 20 Uhr, Röckel-Scheune >>Online-Kartenbestellung nicht mehr möglich
(Holunderstraße, 74722 Buchen, Ortsteil Hollerbach) (Anfahrtskizze)
12.08.2010, Donnerstag 20 Uhr, Schlosshof >>Online-Kartenbestellung nicht mehr möglich


 

Carl Maria von Weber

Der Freischütz

 

Romantische Oper in drei Aufzügen
Text von Friedrich Kind

„Schütze der im Dunkeln wacht, Samiel, Samiel, hab acht! Steh mir bei in dieser Nacht, bis der Zauber ist vollbracht! Salbe mir so Kraut als Blei, segn’es sieben, neun und drei, daß die Kugel tüchtig sei!“
(Kaspar in „Der Freischütz“)

„Der Grund und Boden, auf dem alle unsere Erkenntnisse und Wissenschaften ruhen, ist das Unerklärliche.“
(Arthur Schopenhauer)

Nach dreijähriger Pause steht dieses Jahr wieder der Freischütz auf dem Programm der Festspiele.
Und gibt es einen passenderen Ort als die nächtlichen Schlossmauern, um Schauermärchen zu erzählen? Hinter dem fröhlichen Fest, das die Oper eröffnet, wird schon bald die Schattenseite dieser Landidylle sichtbar. Hin und her gerissen zwischen dem Gottglauben seiner Verlobten und der schwarzen Magie seines Jagdgesellen gerät Max in einen Strudel, der ihn immer tiefer einsaugt und dabei weiter und weiter von Agathe und seiner Zukunft als Förster entfernt. Carl Maria von Weber zeichnet das Bild einer Gesellschaft, in der sich Glaube und Aberglaube nicht scharf voneinander trennen lassen, in der jeder Einzelne für sich aushandeln muss, wohin ihn sein Weg führt. In wunderbar plastischer Musik lässt Weber dabei die verschiedensten Sphären der Oper als sich bedingende Partner für den Hörer begreifbar werden.

besetzung

Musikalische  Leitung Karsten Huschke
Regie Thorsten Donat
   
Ottokar Daniel Böhm
Kuno Wulf Möller
Agathe Annett Arnold
Ännchen Ingrid El Sigai
Kaspar André Eckert
Max Daniel Zihlmann
Ein Eremit Eberhard Bendel
Kilian Lukas Kargl
Brautjungfer Ute Ellenberger
Samiel Ralf Rachbauer


Chor und Orchester der Zwingenberger Schlossfestspiele

06.08.2010, Freitag 20 Uhr, Schlosshof  >>Online-Kartenbestellung nicht mehr möglich
14.08.2010, Samstag 20 Uhr, Schlosshof
>>Online-Kartenbestellung nicht mehr möglich


J.Herman u. M. Stewart

Hello, Dolly!

Musical nach „The Matchmaker“ von Thornton Wilder
Musik und Gesangstexte von Jerry Herman
Buch von Michael Stewart
Deutsch von Robert Gilbert

 

„Ich war immer eine Frau, die gern was arrangiert“
(Mrs. Dolly Gallagher Levi in „Hello, Dolly!“ )

„Wer einsam ist, der hat es gut,
weil keiner da, der ihm was tut.“
(Wilhelm Busch, aus dem Gedicht „Der Einsame“)


„Hello, Dolly!“ entspringt der Ära der klassischen Broadway-Musicals. Voll mitreißender Musik entführt das 1964 uraufgeführte Werk den Zuschauer in die letzten Dekaden des 19. Jahrhunderts. Die Handlung spielt in Yonkers und New York und zeigt die Welt der kleinen Leute, der Kaufleute, Putzmacher, Heiratsvermittler und Bänkelsänger. Bahnhöfe, Futterhandlungen, Hutgeschäfte, Straßen und Edelrestaurants sind die Orte, an denen sich die Protagonisten in verwickelten Zufälligkeiten wieder und wieder begegnen. Im Zentrum steht die vitale Dolly Levi, die Fäden fest in der Hand. Der spielerische Plot dient Jerry Herman zu einer bunten Komödie, die die ganze musikalische Bandbreite der Unterhaltungsmusik umspannt und durch ihre sprühenden Tänze von Walzer über Polka bis zum modern Jazz ihre Liebhaber überzeugt.

 

besetzung

Musikalische  Leitung Karl Benz, Peter Schedding
Regie André Wittlich
     
Mrs. Dolly Gallagher Levi KS Claudia Felke
Ernestina Kati Tanko
Ambrose Kemper Holger Müller
Horace Vandergelder Stefan Müller-Ruppert
Ermengarde Christine Buhne
Cornelius Hackl Daniel Böhm
Barnaby Tucker Lukas Kargl
Minnie Fay Carina Gerwig
Irene Molloy Monika Maria Staszak
Rudolf Reisenweber Wulf Möller
Richter
Helmut Peschel
Beatrice Manuela Loser-Weilguni
Rose Ute Ellenberger


Orchester der Zwingenberger Schlossfestspiele

07.08.2010, Samstag 20 Uhr, Schlosshof >>Online-Kartenbestellung nicht mehr möglich
08.08.2010, Sonntag 20 Uhr, Schlosshof >>Online-Kartenbestellung nicht mehr möglich
19.08.2010, Donnerstag 20 Uhr, Schlosshof >>Online-Kartenbestellung nicht mehr möglich
21.08.2010, Samstag 17 Uhr, Schlosshof  >>Online-Kartenbestellung nicht mehr möglich


Giuseppe Verdi

Nabucco

Oper in vier Akten
Dichtung von Temistocle Solera
Deutsch von Leo Schottlaender

„Die Feinde durchbrechen schon Tore und Mauer! Verhüllet, Hebräer, die Häupter in Trauer! Kann nichts mehr das Zürnen Jehovas versöhnen? Er schickt durch Nabucco uns furchtbares Leid!“
(Chor der Hebräer in „Nabucco“)

„An Wasserflüssen Babylon da saßen wir mit Schmerzen,
Als wir gedachten an Zion, da weinetn wir von Herzen,…“
(Wolfgang Dachstein, 1525 ; Choral nach Psalm 137)



Mit dem Geschichtstableau Nabucco errang Verdi über Nacht die Gunst des internationalen Publikums. Es sind die großen Sujets, die Verdi faszinieren: die Knechtschaft der Hebräer durch die Babylonier, ihre Befreiung durch die gerechte göttliche Strafe und der Sieg der Freiheit über die Tyrannei. Vor diesem düsteren Panorama stehen die Herrschenden. Als Individuen sind sie auf ihrer ganz eigenen Suche nach Liebe und Macht, müssen entscheiden zwischen der Verantwortung für ihr Volk und der eigenen Sehnsucht. Bedrängnis, Leid, Wahnsinn und Jubel bietet das gewaltige emotionale Spektrum, das Verdi auf meisterhafte Weise zu füllen versteht. Freuen Sie sich auf ein hochromantisches Klangspektakel!
Die VHS Mosbach veranstaltet am 20. Juli 2010 einen Einführungsabend zu Verdis 'Nabucco' - mehr...

besetzung

Musikalische  Leitung Jan Hoffmann
Regie nn
     
Nabucco Götz Seiz
Ismael Max An
Zacharias Thomas Mehnert
Abigail Claudia Grundmann
Fenena Gundula Schneider
Oberpriester Eberhard Bendel
Abdallo Ralf Rachbauer
Rachel Carmen Bender


Chor und Orchester der Zwingenberger Schlossfestspiele


13.08.2010, Freitag 20 Uhr, Schlosshof >>Online-Kartenbestellung nicht mehr möglich
15.08.2010, Sonntag 17 Uhr, Schlosshof >>Online-Kartenbestellung nicht mehr möglich
20.08.2010, Freitag 20 Uhr, Schlosshof >>Online-Kartenbestellung nicht mehr möglich

 

 

Caféhausmusik

Ein auch kulinarisch umrahmtes Salonkonzert

Ein aus Mitgliedern des Festspielorchesters bestehendes Salonmusikensemble mit Stehgeigerin, Klarinettisten, einem Kontrabassisten, Schlagzeuger und Salonpianisten möchte Sie an jenem Vormittag in das Gründerzeitambiente der Festräume des Gasthauses Goldener Anker mit Musik einer Tradition unterhalten, die den technischen Errungenschaften der mechanischen und elektroakustischen Musikwiedergabe zum Opfer gefallen ist. Sie können sich hierbei sowohl musikalisch wie auch kulinarisch in höchstem Grade authentisch in eine längst versunkene Zeit zurückversetzen lassen.
Ein Tagesbeginn voll unterhaltsamer Nostalgie!!

25.07.2009, Sonntag 11 Uhr, Gasthaus Goldener Anker, Zwingenberg >>Online-Kartenbestellung nicht mehr möglich

Kinderkonzert

Der Karneval der Tiere (Große zoologische Fantasie)

Mitmach - Kinderkonzert
des Festspielorchesters der Schlossfestspiele Zwingenberg

Liebe Kinder!

“Le Carnaval des Animaux” - Grande Fantaisie zoologique, so nannte der französische Komponist Camille Saint - Saëns seine vor einhundertvierundzwanzig Jahren entstandene Komposition, die wir zu deutsch als “Der Karneval der Tiere” kennen. Hennen und Hähne, Schildkröten, Känguruhs, Maulesel, ein Elefant, ein Schwan und viele Tiere mehr werden hier musikalisch von unserem Orchester imitiert und vorgestellt, und zur lustigen Unterhaltung erklärt Moderator Stefan Müller - Ruppert das bunte tierisch - musikalische Treiben mit amüsanten Geschichten. Wie in den vergangenen Konzerten für Euch soll es auch diesmal wieder ausgiebig Gelegenheit zum Mitmachen geben. Deshalb freuen wir uns schon riesig auf Euer Kommen!! Bis dahin,
Euer Festspielteam!

14.08.2010, Samstag 15 Uhr, Schlosshof >>Online-Kartenbestellung nicht mehr möglich


Matineé

Geistliche Musik für das Haus Baden

Geistliches Konzert des Festspielchores unter Leitung von
Prof. Klaus Eisenmann

“Nachdem schon der Gründer der Schlossfestspiele Zwingenberg, Guido Johannes Rumstadt, vor vielen Jahren der den Festspielen gastgebenden Großherzoglichen Familie auf Schloss Zwingenberg gewissermaßen eine musikalische Dankesovation bereitete, eigens für das Haus Baden komponierte Musik zu spielen, möchten wir dieses Thema zu den diesjährigen Festspielen erneut aufgreifen. Erklangen damals weltliche Kompositionen, so sind es nun geistliche Werke des spätromantischen Komponisten Gustav Bergmann, die an authentischem Orte, nämlich im oberen Innenhof des Schlosses, nahe der Schlosskapelle, erklingen sollen.
Erleben Sie in intimer Freiluftatmosphäre ein Konzert des Festspielchores, in welchem dieser einer gänzlich anderen Fassette seiner Vielseitigkeit Ausdruck verleiht.


15.08.2010, Sonntag 11 Uhr, >>Online-Kartenbestellung nicht mehr möglich

Musical

Heute Abend: Lola Blau

Musical für eine Schauspielerin von Georg Kreisler

Lola Blau, 18 Jahre jung, träumt von einer großen Karriere - und der erste Schritt in die richtige Richtung ist bereits getan. Man hat ihr am Theater das erste Engagement zugesagt.
Doch es kommt anders…
Komponist und Textdichter dieses in aller Welt gespielten und populär gewordenen Musicals für eine Schauspielerin ist der zu größter Ehre und Bekanntheit gelangte Chansonier, Pianist, Komponist und Autor Georg Kreisler. Er sagte über seine Titelfigur: “ Lola Blau ist sehr lieb. Sie will eigentlich nichts, als ein bisschen tanzen und singen und ihrem Publikum Freude machen. Aber sie muss einsehen, dass es nichts nützt, nur einen kleinen bescheidenen Platz an der Sonne erhaschen zu wollen. Jeder Mensch muss vor allem versuchen, die Hindernisse, die die Sonne verstellen, für sich und seine Mitmenschen aus dem Weg zu räumen.”
Als “Lola Blau” erleben Sie Kammersängerin Claudia Felke, am Klavier Festspielintendant Karsten Huschke.


17.08.2010, Dienstag, 19.30 Uhr Hospitalhof, Mosbach >>Online-Kartenbestellung nicht mehr möglich
– in Kooperation mit dem “Mosbacher Sommer” 

Gastspiel Puppentheater

Pettersson und Kater Findus

Ein Feuerwerk für den Fuchs
von Sven Nordquist

Theaterhaus Alpenrod
Petra Schuff

Seinen Namen verdankt er schlicht und einfach einer Erbsensorte. “Findus” heißt nämlich die Firma, deren Paket eines Tages vor der Haustür des alten Pettersson landet. Doch statt zwölf Dosen konservierten Gemüses liegt darin ein kleiner Kater. Von diesem Moment an ist es mit der Ruhe im Hause Pettersson vorbei. Sehr zum Leidwesen der Hühner Erna und Ruth, die für den hellbraun getigerten Findling so gar nichts übrig haben. Dass die beiden Hühner ihre Meinung ändern liegt dann daran, dass ein Fuchs die Gegend unsicher macht. Findus versteht es bestens, dem Fuchs ein für alle Mal den Appetit auf Hühner zu verderben.

für alle ab 4 Jahren

http://www.theaterhaus-alpenrod.de/


22.08.2010, Sonntag 11 Uhr, Schlossinnenhof >> ausverkauft


Abschlusskonzert

Orchester der Schlossfestspiele Zwingenberg

 

Am Ende der Saison findet das Große Orchester der Schlossfestspiele Gelegenheit, sich unserem Publikum auch als eigenständiger Klangkörper zu präsentieren. Nachdem das Orchester während der Festspiele ausschließlich als Begleitorchester der großen Werke auf der Schlosshofbühne fungiert, möchten wir Sie nun mit einem volkstümlich - sinfonischen Programm erfreuen und verabschieden.
Zu Gehör kommen bekannte und beliebte Stücke unseres “Hauskomponisten” Carl Maria von Weber, Felix Mendelssohn - Bartholdy, aber auch von Johann Strauß und Leonard Bernstein. Musikalische und moderierende Leitung hat Festspielintendant Karsten Huschke.

22.08.2010, Sonntag 18 Uhr; Schlosshof >>Online-Kartenbestellung nicht mehr möglich


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