Schlossfestspiele Zwingenberg
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Baden Württemberg - Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Necker-Odenwald-Kreis Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.

Ensemble ab 2002

Buchstabe o bis S

 

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

Hinweis: Mitwirkende der aktuellen Spielzeit sind gekennzeichnet.

- o -

Overmann, Hans-Josef //

Geboren 1954, studierte Schulmusik, Philosophie, Musikwissenschaft, Fagott und Gesang an der Kölner Musikhochschule. Seit 1974 ist er als Opern-, Lied-, Konzertsänger und Komponist tätig; 1976 Preisträger beim VdMK-Gesangswettbewerb. Opernengagements führten ihn u.a. nach Bonn, Oberhausen München, Köln und Darmstadt. Rege Konzerttätigkeit im Ausland, darunter Italien, Israel Georgien und Spanien. Seit 1992 lehrt Hans-Josef Overmann an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und ist Leiter des Leimener Konzertchores und des Vocalkonsorts PRO MUSICA der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. In Zwingenberg u.a. als Pizarro, Gabriel von Eisenstein, Tonio ("Pagliacci"), Kaiser ("Im Weißen Rössl"), Graf Almaviva, die Vier Bösewichter in "Hoffmanns Erzählungen" sowie mehrfach als Ottokar.

- P -



Paul, Ingrid  // Blockflöte

Die Künstlerin absolvierte nach ihrem Examen in Musikerziehung ihr Diplom an der "Schola Cantorum Basiliensis" in Basel, besuchte Meisterkurse bei Kees Boeke, Han Tol und Frans Brüggen. Ingrid Paul ist eine gefragte Konzertflötistin mit Auftritten in ganz Europa, u.a. mit ihrem Quartett "Lingua Musica" und der "Sinfonietta Saarbrücken". Mehrere CD-Einspielungen und die Mitwirkung bei verschiedenen Festivals wie dem "Early-Music-Festival" in Tallin und Viljandi oder bei den "Internationalen Musiktagen Dom zu Speyer" sowie ihr Konzertdebüt als Solistin mit dem Kammerorchester St. Petersburger Philharmoniker unter der Leitung von Leo Krämer vervollständigen ihre künstlerische Tätigkeit.


Paulmichl, Alexandra //

Alexandra Paulmichl wurde 1978 in Stuttgart geboren. Bereits im Alter von 12 Jahren erhielt sie Klavier- und Gesangsunterricht und war schon in jungen Jahren mehrfach Preisträgerin bei „Jugend musiziert“. Sie studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Heidelberg - Mannheim bei Prof. Doris Denzler und Prof. Snežana Stamenkovi?. Zusätzlich besuchte sie Meisterkurse bei Anna Reynolds - Cox, Iris Vermillion, Ingeborg Danz und Claudia Eder. Nach zwei Diplomabschlüssen für Gesangspädagogik und Konzertgesang beendete sie ihr Studium 2007 mit dem Konzertexamen. Einen weiteren künstlerischen Schwerpunkt bildet das Lied, dem sie sich für zwei Jahre in der Liedklasse der Professoren Mitsuko Shirai und Hartmut Höll an der Hochschule für Musik in Karlsruhe widmete. Diese Ausbildung schloß sie mit Auszeichnung ab. Sie ist Stipendiatin der Yehudi - Menuhin - Stiftung, sowie des Richard Wagner Verbandes und wurde 2008 mit dem Mendelssohnpreis der Stadt Frankfurt ausgezeichnet.
Alexandra Paulmichl ist im In- und Ausland als Lied- und Konzertsängerin tätig. Hierbei arbeitete sie u.a. mit L’arpa festante, der Baden- Badener Philharmonie, dem Bach Collegium Stuttgart, der Kammerphilharmonie St. Petersburg, dem Festival Orchester des Oregon Bach Festival in Eugene/USA, sowie dem Radio – Sinfonieorchester Stuttgart unter der Leitung von H. Rilling zusammen. Daneben tritt sie auch regelmäßig in dem solistisch besetzten Vokalensemble „Stimmkunst“ unter der Leitung von Kay Johannsen auf.
Auf der Opernbühne war die Mezzosopranistin bereits in der Zauberflöte, Operetten wie Der Zigeunerbaron und Eine Nacht in Venedig, aber auch in zeitgenössischen Werken wie z. B. der Monooper Like writing on water von Garry Eister zu sehen. Mit dem Nationaltheater Mannheim verbindet sie eine langjährige regelmäßige Zusammenarbeit (Papageno spielt auf der Zauberflöte). Weitere Engagements führten die Sängerin an das Alte Schauspielhaus Stuttgart (Meisterklasse), an die Internationale Opernakademie Bad Orb (Tiefland) und zuletzt an das Landestheater Magdeburg, wo sie als Medoro in Vivaldis Orlando furioso zu erleben war. Für die kommende Zeit stehen u.a. Konzerte mit Bachs Matthäuspassion und Mendelssohns Elias in Deutschland und Frankreich an, sowie ihr Rollendebut als Mercedes in Carmen bei den 26.Zwingenberger Schloßfestspielen 2008

Preiß, Alexander // Dramaturgie

Nach der Lehre zum Versicherungskaufmann Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaften sowie Kunstgeschichte an der Goethe-Universität in Frankfurt/Main. Neben zahlreichen Statistenauftritten an der Oper Frankfurt übernahm er dort auch Dramaturgie- und Regieassistenzen ("Cinderella") und die "Werkstatt für Kinder". Alexander Preiß ist an der Frankfurter Oper als Mitarbeiter der Statisterie beschäftigt und betreut den Kinderchor. Von 1998 bis 2007 ist er ständiger Dramaturg in Zwingenberg. Außerdem hat er sich dem Festspielpublikum als Arbeiter in Ebens Kichenoper "Jeremias" (1998, auch Regieassistenz) und als Moderator des "Fledermäuschens" vorgestellt. 2003 produzierte er die Kinderwerkstatt "Der kleine Hoffmann" sowie im vergangenen Jahr "Konstanze und Belmonte".


susanne puchelt // Inspizienz

Geboren 1986 in Berlin. Seit September 2006 macht sie eine Ausbildung zur Geigenbauerin in Mittenwald. Susanne Puchelt spielt Kontrabass und Cello und ist hiermit Teilzeitmitglied in diversen Orchestern im Großraum Stuttgart.
Im Team der Schlossfestspiele ist sie seit der Spielzeit 2005.

 

 

 

- R -


Rachbauer, Ralf //

Der junge Tenor wurde 1984 in Linz an der Donau (Österreich) geboren. Seine erste Gesangsausbildung erhielt er bei Prof. Sebastian Vitucci an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Danach folgte 2006 ein Studienort Wechsel an die Musikhochschule Köln wo er seit dem bei dem international bekannten Tenor Prof. Josef Protschka studiert.
Schon während seines Studiums erhielt der junge Tenor diverse Engagements unter anderem an den Städtischen Bühnen Münster, Stadttheater Solingen, Volksoper Wien, mit dem WDR Rundfunk Orchester unter der Leitung von Michael Jurowski und war in der Spielzeit 2009/10 am Theater Aachen zu sehen.
Im Sommer 2008 sang er als Preisträger des internationalen Gesangswettbewerbs Kammeroper Schloss Rheinsberg in Brandenburg die Rolle des Pedrillo in W.A.Mozarts „Entführung aus dem Serail“. Weiters war er 2009 Preisträger des internationalen Gesangswettbewerbs Schlossoper Haldenstein in Chur wo er unter der Leitung von GMD Marcus Bosch den Le Remendado in George Bizets „Carmen“. Mit der gleichen Produktion folgte auch ein Gastspiel in der Zürcher Tonhalle. mehr: www.ralfrachbauer.com

 

Rath, Alice //

Alice Rath wurde in Wien geboren, wo sie nach ihrer Matura am Konservatorium der
Stadt Wien bei M. Zimmermann Sologesang und Gesangspädagogik studierte und
die Opernklasse von Lucia Meschwitz besuchte. Weitere Studien bei KS Wicus Slabbert, Kurt Widmer und KS Brigitte Fassbaender vervollständigten ihre Ausbildung. In Wien konnte man Alice Rath unter anderem im Theater Akzent als Hänsel und Hexe ( von Nürnberg“ der UA von  (D. Schostakowitsch) hören. Im Stadttheater Baden sang sie die Maddalena (Rigoletto), Zia Principessa ( Theater in Steyr und bei den Herbsttagen Blindenmarkt den Hänsel, in Graz und in Wien die Marcellina in einer  verschiedenen Festivals mit, u.a. in Klosterneuburg, bei der Sommeroper in Schärding und beim Donaufestival in Korneuburg. Am Südostbayerischen Städtetheater gastierte Alice Rath von 2003 bis 2005 als Ganymed  (Daphnis und Chloe) am Augenspieltheater in Hall in Tirol die Dorabella in Cosi van Tutte. Von 2006 bis 2009 war Alice Rath am Theater Erfurt engagiert, wo sie u. a. als Hänsel, Henri (Opernball)  Traviata) sein Henker 2010 ist Alice Rath wieder freischaffend tätig, zuletzt gastierte sie am Theater an der Wien und bei den Opernfestspielen in St. Margarethen. Neben ihrem reichhaltigen Opernrepertoire ist Alice Rath auch der Konzerttätigkeit und dem Liedgesang verschrieben, sie arbeitet mit verschiedenen Orchestern und Ensembles zusammen, wie den Niederösterreichischen Tonkünstlern (Beethoven: dem Ambassade Orchester Wien (Konzerttournee nach Südamerika, Verdi-Requiem im Wiener Musikverein), dem Ensemble Novantique Linz, dem Arioso Quartett Wien und dem Barockensemble der Wiener Symphoniker. Mit dem Ensemble Polyhymnia Alte Universität Wien spielte sie die Große Messe in c-Moll von W.A.Mozart ein. 2004 belegte Alice Rath den 3. Platz beim 11. Internationalen Brahms Wettbewerb in Pörtschach, 2006 den 2. Platz beim Wienerliednachwuchssängerwettbewerb. 


Rath, Susanne//

Susanne Rath studierte in ihrer Heimatstadt Wien am Konservatorium Sologesang, Oper und Operette bei M. Zimmermann, J. Conwell und L. Meschwitz. Sie gastierte u.a. an der Volksoper Wien, an d. Opera Bastille, bei den Wiener Bezirksfestwochen, bei den Opernfestspielen St. Margarethen, bei dem Festival Mozart in Reinsberg, bei den Operettenfestspielen in Bad Hall, am Südostbayerischen Städtetheater in Passau und am Theater Hildesheim. Von 2004 bis 2009 war sie am Theater Erfurt engagiert. Ihr Opern- und Operettenrepertoire umfasst u. a. Euridice (Monteverdi: Orfeo), Papagena (Mozart: Die Zauberflöte), Gretel (Humperdinck: Hänsel und Gretel), Olga (Fall: Die Dollarprinzessin), Hortense (Heuberger: Der Opernball), Lola (Mascagni: Cavalleria Rusticana), Sophie (Massenet: Werther), Valencienne (Lehar: Die lustige Witwe).

Reiser, Sabine //

Geboren 1981 in Karlsruhe, studierte von 2001-2003 am Musikseminar Hamburg Gesang bei Holger Lampson und Geige bei Michael Holm und seit 2003 in Heidelberg an der Pädagogischen Hochschule für das Lehramt an Realschulen mit dem Hauptfach Gesang bei Hans-Josef Overmann. Seit 2004 ist sie Mitglied des Vocalconsorts PRO MUSICA. Seitdem unterrichtet sie Gesang und Geige an der Freien Waldorfschule Heidelberg und leitet den Eltern-Lehrer-Chor "Capella d´accord" und das Schulorchester. Als Solistin war sie 2006 zu hören im Weihnachtsoratorium von Saint-Saens, verschieden Mozartmessen, im Orfeo von Willibald Gluck und 2007 als Kurfürstin in der Fledermaus. In Zwingenberg singt sie den zweiten Knaben in der Zauberflöte von W.A. Mozart.


Rhoden, Girard //

Girard Rhoden wurde in Chicago geboren und lebt zur Zeit in Ulm. Er erhielt seine musikalische Ausbildung an der University of Illinois. Nach diversen Konzerten und Opernauftritten in den USA und in Europa, bekam er Festengagements am Staatstheater Wiesbaden, an den Städtischen Bühnen Münster und danach am Ulmer Theater. Dazu kamen Gastverträge an anderen deutschen Bühnen u.a. Wuppertal, Lübeck und Darmstadt. Zusätzliches Repertoire erarbeitete Girard Rhoden durch Verpflichtungen bei Sommer-Festspielen in Bergen, (Norwegen), Porcia und in Frankfurt a.M.. Der amerikanische Tenor hat nicht nur zahlreiche große Opern- und Operettenpartien seines Faches interpretiert (z.B., Max, Nemorino, Titus oder Graf Tassilo), sondern sich zu dem ein überaus vielseitiges Konzert-Repertoire angeeignet, das Liederabende, Oratorien und Konzerte umfasst und Werke von Bach und St. Saens bis zur 8. Sinfonie von Gustav Mahler (2007) beinhaltet. Seit 2004 (Belmonte) in Zwingenberg gern gesehen, konnte man ihn 2007 als Tamino in der Zauberflöte bewundern und 2008 als Ferrando ('Cosi fan tutte')

Richter, Cornelia//

Cornelia Richter wurde 1985 in Chemnitz (damals Karl-Marx-Stadt) geboren. Bis Juni 2010 studierte sie an der Uni in Augsburg Lehramt für Grundschulen mit Hauptfach Deutsch und unter anderem Musik im Nebenfach. Seit September 2010 ist sie als Referendarin an einer Grundschule in Nordbayern tätig.



 

 

Richter, Florian // Viola

Geboren 1985 in Oschatz. Er ist mehrfacher Erster Bundespreisträger bei "Jugend musiziert" und studiert an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar bei Prof. Erich Krüger. Meisterkurse führten ihn zu Prof. Alfred Lipka, Prof. Dietmar Hallmann, Prof. Norbert Brainin und Prof. Ditte Leser. Florian Richter spielt auf einer Bratsche aus dem Jahr 1700, die er sich beim Deutschen Musikinstrumentenfond erspielte.




Ries, Holger // stanislaus, bandit

 

* Ensemblemitglied 2011

Nach einem Betriebswirtschaftsstudium an der Berufsakademie Mosbach leitete Holger Ries von April 2000 bis Juni 2005 ein eigenes Lebensmittelgeschäft in Heilbronn. Seine musikalische Laufbahn begann er 1988 zunächst als Rocksänger; 1995 Gesangsstudium bei KS Guy Ramon in Bad Rappenau, ferner bei KS Josef Metternich und KS Franz Crass. Im Sommer 2000 Meisterkurs bei KS Sylvia Geszty in Neustadt/Weinstraße. 2001 debütierte er in Zwingenberg als Kilian und Sigismund (Im Weißen Rössl). In Zwingenberg sang er außerdem Basilio, Egon von Wildenhagen im "Vetter aus Dingsda", Jan Janicki (Bettelstudent) sowie Andreas/Cochenille/Pitichinaccio/Franz in "Hoffmanns Erzählungen" und 2004 Caramello in „Nacht in Venedig“, 2008 war er Remendado ('Carmen') und in 'My fair Lady' ein Obsthändler. 2009 Graf Boni in der Csardasfürstin und Goro in 'Madama Butterfly'. In der Saison 2011 wird er als Hakenfingerjakob  (Dreigroschenoper) und als Stanislaus (Der Vogelhändler) auf Schloss Zwingenberg zurückkehren. Seit der Spielzeit 2005/2006 ist er festes Ensemblemitglied am Schleswig-Holsteinischen Landestheater Flensburg, wo er seither in über 20 Rollen in Musical, Operette und Oper zu erleben war. Die Highlights seines bisherigen Schaffens waren die Knusperhexe in „Hänsel und Gretel“, der Hauptmann in Wozzeck und Peter Iwanow in „Zar und Zimmermann“. Gastengagements führten ihn an das Staatstheater Oldenburg, das Theater Hagen und das Theater Lübeck. www.holger-ries.de 
 

Ritzel, Annegret// 

Annegret Ritzel inszeniert(e) als freiberufliche Regisseurin u. a. am Thalia-Theater Hamburg, am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Theater Bremen, am Nationaltheater Weimar, am Staatstheater Karlsruhe, in Freiburg , Nürnberg, an der Frankfurter Oper und der Staatsoper Unter den Linden Berlin. Sie war zwei Jahre in Dortmund fest engagiert als Erste Regisseurin des Hauses. Darauf folgte ein Engagement an das Staatstheater Wiesbaden als Schauspieldirektorin. Nach sieben höchst erfolgreichen Jahren wurde sie zur ersten weiblichen Intendantin eines Drei-Sparten-Hauses in Koblenz gewählt, wo sie ebenfalls die open-air-Festungsspiele Ehrenbreitstein leitete. Mit ihrer Dortmunder „Platonov“-Inszenierung wurde sie zum Theatertreffen Berlin eingeladen. Annegret Ritzel hat 14 Jahre lang als Dozentin an der Otto-Falckenberg-Schule München als Rollen- und Regielehrerin gearbeitet. Zu ihren Schülern zählen: Sunny Melles, Sebastian Koch, Walter Sittler, Herbert Knaup, Roland Renner, Axel Milberg, Gundula Rapsch, Tobias Moretti und Peter Ender. Ihre wichtigsten Mitarbeiter sind Johannes Leiacker, Sigfried Mayer (Bühne) und Gera Graf (Kostüm). Annegret Ritzel hat bisher ungefähr 80 Theaterstücke und ca. 50 Opern inszeniert, erst kürzlich am Staatstheater Karlsruhe ‚La Gioconda’ - momentan ist sie überdies als Dozentin am Schauspielkonservatorium Wien tätig.

Rochell, Renate // Regie

Renate Rochell studierte bei Yvonne Georgi klassischen Tanz und später an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover Tanzpädagogik. Nach Abschluss ihrer tänzerischen Laufbahn widmete sie sich zunächst als Regieassistentin und Spielleiterin u. a. am Staatstheater Hannover der gestaltenden Bühnenarbeit. Seit 16 Jahren arbeitet Renate Rochell als freie Regisseurin, Choreographin und Moderatorin in den Bereichen Operette, Musical und Show, u. a. für das Pfalztheater Kaiserslautern, das Städtebundtheater Hof, die Landesbühne Hannover, die Staatsoper Antalya und insbesondere das Operetten-Tournee-Theater Hannover. Zu ihren Inszenierungen zählen unter anderen "Singing in the rain", "Crazy for you", "Me and my girl", "Anything goes", "Das Land des Lächelns", "Im weißen Rössl", "Gräfin Mariza", "My Fair Lady", "Die Zirkusprinzessin" und zuletzt "Die Fledermaus".

Rudolf, Angela //

Geboren in Heidenheim, Gesangsstudium an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf sowie Meisterkurse bei Kurt Widmer und Ingrid Figur. Ihre umfangreiche Konzerttätigkeit führte Angela Rudolf u.a. in die Alte Oper Frankfurt oder zu den Brühler Schlosskonzerten, wo sie unter der Leitung von Andreas Spering die Königin der Nacht in der "Zauberflöte" sang. Gastverträge führten sie an die Staatsoperette Dresden, wo sie als Schöne Helena und als Sonja im "Zarewitsch" zu erleben war. Außerdem wirkte sie in diversen Opernpartien des Koloraturfachs an den Theatern in Lübeck, Stuttgart, Darmstadt und den Mozartfestspielen in Wien mit. Bei den Opernfestspielen in Heidenheim war sie 2002 und 2003 Gilda und bei den Residenzfestspielen Darmstadt Konstanze (2003), die sie auch 2004 in Zwingenberg spielte.

 

- S -


Samuelis, Carolin //

Geboren und aufgewachsen in Groß-Umstadt, studierte sie ab 1999 an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die Fächer Musik und Deutsch. Dort erhielt sie Gesangsunterricht bei Hans-Josef Overmann, später bei Stefanie Sieber, Carola Cribari und Christiane Hampe. 2005 absolvierte sie ihr erstes Staatsexamen in Heidelberg, seit 2006 ist sie Referendarin für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen in Tübingen. Gesanglich ist sie seit 2003 in Konzerten im Raum Heidelberg und Karlsruhe zu hören. Konzertverpflichtungen waren u.a. Brahms Requiem, Weihnachtoratorium(Saint Saens), Carmina Burana, Messias u.v.a. In Zwingenberg 2007 als Knabe (Zauberflöäte)


 

 

Schedding, Peter //

geboren 1979 in Stuttgart. Mehrfach auf Wettbewerben ausgezeichnet studierte er an der Musikhochschule Mannheim Klavier bei Prof. Michael Hauber und Dirigieren bei Prof. Klaus Eisenmann und Prof. Georg Grün. Zudem erhielt er wichtige künstlerische Anregungen von Prof. Martin Hughes(Wien) und Prof. Thérèse Dussaut (Paris). Neben seiner Tätigkeit als Dirigent und Korrepetitor ist Peter Schedding ein gefragter Solist, Liedbegleiter und Kammermusikpartner. Zur 'Zwingenberger Familie' gehört er seit 2006.




Scheuerling, Swen-Erik // Bühnenbild

Swen-Erik Scheuerling lernte bei Reinhold Fischnich Fotografie und arbeitete bis 2000 als Freier Fotograf in Wiesbaden. Seit 2000 arbeitet er als Videokünstler in verschiedenen Theatern in Hamburg; vor allem auf Kampnagel und im Lichthof Theater. Er war bei Christian Wiehle Bühnen-Assistent für die Produktionen "Major Tom"(`02 / UA) und "Bringt sie um, soll Gott sie doch richten."(`03 / UA); außerdem gestaltete er bei verschiedenen freien Produktionen das Bühnenbild. Seit 2003 studiert er bei Ingasvala Thorrstotir an der Hochschule für bildende Künste Hamburg.




Schlubeck, Matthias // Panflöte

geboren 1973, nahm bereits 1979 ersten Panflötenunterricht, u.a. bei Jean- Claude Mara in Süd-Frankreich und besuchte Kurse und Meisterkurse bei Gheorghe Zamfir, Nicolai Pîrvu und Damian Luca. Nach der Abschlussprüfung an der Musikhochschule folgte im November 1998 sein Konzertexamen. Damit ist er in Deutschland der erste Musiker mit einem Hochschulabschluss im Fach Panflöte. Seit 1989 gibt er regelmäßig Konzerte, welche ihn bereits in das europäische Ausland und in die USA führte. Matthias Schlubeck gilt als einer der führenden Panflötisten der Welt und hat sich besonders im Bereich der Interpretation Klassischer Musik auf der Panflöte einen Namen gemacht.


 

 

Die Schmachtigallen //

 Die Schmachtigallen – das sind vom hohen Tenor bis zum tiefen Bass Jan Hoffmann, Martin Ludwig, Roland Furch und Severin Geissler. Als A-Cappella-Quartett fanden sie sich 1996 an der Musikhochschule Mainz zusammen. Das Repertoire umfasst Madrigale, Eigenkompositionen und Neu-Vertextetes, Evergreens, Schlager und Pop-Songs von den Zwanziger Jahren bis heute und natürlich die unvergesslichen Lieder der Comedian Harmonists mit Klavierbegleitung. Mit ihren Programmen waren die Schmachtigallen auf vielen namhaften Bühnen und Podien mit großem Erfolg zu Gast. Neben den A-Cappella-Abenden in Eigenregie und Auftritten in Hörfunk und Fernsehen standen in den vergangenen Jahren insbesondere vier Produktionen an den Theatern Koblenz und Gießen im Mittelpunkt. Aktuell sind die Schmachtigallen mit "Frauenflüsterer" am Theater Gießen (Spielzeiten 2006/2007 und 2007/2008) sowie mit "Comedian Harmonists. Ihre Lieder - ihr Leben" bei den Schlossfestspielen in Neersen (2007 und 2008) engagiert.

 

Schmidt, Claudia // Violine

Geboren 1984; sie erhielt den ersten Geigenunterricht im Alter von 6 Jahren. Sie war Schülerin von Prof. Valery Gradow und Alexia Eichhorn. Seit mehreren Jahren studiert sie bei Prof. Dr. Friedemann Eichhorn, zunächst als Jungstudentin an der Folkwang-Hochschule und seit 2003 an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. 2001 gewann sie einen 3.Preis, 2003 einen 1. Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert". Im Frühling 2004 wurde sie Zweite Preisträgerin beim Kammermusikwettbewerb "Heinrich-Vetter-Nachwuchsförderpreis" der Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis. Sie nahm an Meisterkursen bei Igor Oistrakh, Thomas Zehetmair, Norbert Brainin, Alberto Lysy und Paul Roczek teil. Claudia Schmidt trat u.a. solistisch im NDR-Rundfunk und SWR-Fernsehen auf und war Mitglied des Bundesjugendorchesters.


Schmitz, Christopher // Korrepetition

wurde 1990 in Bitburg geboren und erhielt mit 8 Jahren seinen ersten Klavierunterricht. 2009 machte er sein Abitur am Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz in Montabaur und studiert zurzeit Musiktheaterkorrepetition in Dresden. Er ist mehrfacher Bundespreisträger des Wettbewerbs "Jugend
musiziert", Stipendiat der Dr.-Hanns-Simon-Stiftung und Mitglied im Landesjugendchor Rheinland-Pfalz. Konzerte führten ihn nach Frankreich, Polen, Russland und in die Schweiz. Seine Entscheidung für das Studium der Musiktheaterkorrepetition, wurde durch zwei Faktoren entscheidend beeinflusst: Zum einen durch die Erfahrungen des Musizierens in den verschiedensten Ensembles am Landesmusik-gymnasium und zum anderen durch den Intendanten Karsten Huschke, der ihm seinen ersten Dirigats- und Korrepetitonsunterricht erteilte.

Schneider, Dagmar //

Geboren in Deggendorf/Niederbayern; Gesangsstudium am Mozarteum Salzburg sowie an der Musikhochschule Nürnberg. Neben einem reichen Lied- und Oratoriumrepertoire sang die Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Koblenz an den Städtischen Bühnen Nürnberg Partien wie Katja ("Die Heirat") und Hodel ("Anatevka") sowie am Stadttheater Koblenz Julia ("Der Vetter aus Dingsda"), 1. Dame, Wellgunde und Marzelline in Beethovens "Leonore". 2005 gab sie ihr Zwingenberger Debüt mit der Partie der Marie in Smetanas "Verkaufter Braut" und sang 2006 den Hänsel (Hänsel und Gretel).



Schneider, Gundula //

Gundula Schneider, geb. in Dresden, studierte bei Maria Venuti, Margret Trappe-Wiel und in der Meisterklasse für Liedgestaltung bei Mitsuko Shirai/Hartmut Höll, seit 2008 mit Gundula Hintz. Meisterkurse bei Hilde Zadek, Brigitte Fassbaender und Elisabeth Schwarzkopf. Sie ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe. Dem 1. Preis für Gesang beim Internationalen Wettbewerb Pro Musicis 1995 in Paris/New York folgten Einladungen zu Konzerten u.a. an die Opéra Comique-Paris und an die Carnegie Hall-New York. Als festes Mitglied am Theater Dortmund (1997-2001) und seitdem als Gast u.a. an den Opernhäusern von Straßbourg, Neapel , Stuttgart, Düssledorf, Nürnberg, Komische Oper Berlin ist sie u.a. als Komponist, Venus, Preziosilla, Carmen, Sesto (La clemenza di Tito), Waltraute und Hänsel zu erleben. Als Lied- und Konzertsängerin ist Gundula Schneider in Deutschland, dem europäischen Ausland, den USA sowie China und Japan zu hören. Zudem wirkte sie bei zahlreichen Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen mit. www.gundulaschneider.de



Schnorrberger, Alois //

1949 in Heidelberg geboren. Ab 1978 absolvierte er ein nebenberufliches Gesangsstudium im Gesangsstudio Helga Grünes in Waghäusel. Nach der Bühnenreifeprüfung war Alois Schnorrberger einige Spielzeiten bei den Städtischen Bühnen Heidelberg engegiert und pflegte eine regelmäßige Konzerttätigkeit im Raum Mannheim, Heidelberg und Bruchsal. Seit 1994 Solist in Zwingenberg mit zahlreichen Partien, zuletzt als Kuno (2000, 2001, 2003), Ollendorf, Luther/Schlemihl ("Hoffmanns Erzählungen") und Barbaruccio ("Eine Nacht in Venedig").


 

 

Schramm, Gerhard //

Geboren 1961 in Heidelberg. Er ist Diplommusiklehrer und studierte die Fächer Gesang, Klavier und Chorleitung in Mannheim und Speyer. Im Anschluss an sein Studium nahm er weiterhin Gesangsunterricht bei Bruno Fabisch in Karlsruhe. Seit 1987 ist er Leiter der Musikschule Leimen und dort als Klavier- und Gesangslehrer tätig. Er leitet mehrere Chöre und ist freiberuflicher Organist. Seit 1991 ist er bei den Zwingenberger Schlossfestspielen zu hören und zu sehen. 2003 war der Künstler in Hoffmanns Erzählungen in den Rollen des Natanael und Prof. Spalanzani zu sehen. Ein Jahr später spielte er in der Räuberpistole "Das Wirtshaus im Spessart" den Obrist von Teckel. Bei den Festspielen 2007 ist er in der Zauberflöte zu hören. Neben seiner beruflichen Tätigkeit widmet er sich der Kammermusik. Zu seinen Vorlieben gehört auch die Arbeit mit Kinderchören. Zahlreiche Konzerte zeigen seine musikalische Vielfältigkeit und den Umgang mit verschiedenen Stilelementen der Musik von Klassik bis Pop.

Petra Schuff und das FigurenTheater

Die Diplom-Figurenspielerin (Hochschule Stuttgart 1984-1988)und gelernte Holzbildhauerin arbeitet seit 1986 als freischaffende Künstlerin. Einladungen zu nationalen und internationalen Festivals, Auslandsgastspielreisen u.a. in Ungarn, Niederlande, Österreich, Korea, Schweden, Finnland, Nigeria, Togo, Cote d’Ivore, Senegal, Chile, Workshops auf Einladungen des Goetheinstituts in Togo und an der Cote d’Ivore. Gastspielreise nach Chile auf Einladung des Landes Rheinland Pfalz .
"KuKuK"-Publikumspreis, Herbst 2000, Wiesbadener "Raben"-Sonderpreis im Februar 2003 für die Inszenierung "Der kleine Prinz" , Theater des Monats in NRW , Stipendium der Kunststiftung Baden Württemberg, Stipendium des Fonds Darstellende Künste e.V., Regiearbeiten und Bühnenausstattung Initiatorin des Figurentheaterfestes im Theaterhaus Alpenrod (Atelier, Kunstraum, Produktionsstätte und Aufführungsraum in einer kleinen umgebauten Scheune in Alpenrod)


Schulz, Ilona Christina //

1961 geboren in Eberbach am Neckar. Ilona Christina Schulz verbrachte ihre Kindheit und Jugend in
Zwingenberg am Neckar. Schon während ihrer Schulzeit leitete sie einen Kinder- und einen Kirchenchor und studierte nach dem Abitur an der Mannheimer Musikhochschule Gesang. Ihr Debüt hatte sie als Brautjungfer im „Freischütz“ bei den 1. Zwingenberger Schlossfestspielen. Später war Sie auch als „Samiel“ (Freischütz) und als „Klärchen“ (Weißen Rössel) zu sehen.
1981 bis 1986 studierte sie an der Staatlichen Hochschule für Musik Heidelberg/Mannheim Gesang und Klavier und absolvierte danach zwischen 1985 und 1988 ein Schauspielstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Seit 1988 war sie neben zahlreichen Theaterengagements in Berlin, Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe, Detmold und Konstanz in zahlreichen Fernsehproduktionen als Darstellerin zu sehen, u.a. "Tatort", "Ein Fall für Zwei", "Die Fallers", "Sterne des Südens". Darüber hinaus steht sie seit 1994 regelmäßig mit eigenen Chanson- und Kabarettprogrammen auf der Bühne und ist zweifache Preisträgerin beim Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin im Fach Musical / Chanson und Trägerin des Kulturpreises des Landesverbands Lippe im Fach Schauspiel.
Mit verschiedenen Chanson-und Konzertprogrammen tritt Sie in Deutschland, Luxembourg, Östereich und der Schweiz auf.
Seit 1995 lebt Sie glücklich mit Ihrer Familie in der Pfalz.


Schulze-Reimpell, Jori //

geboren 1965, studierte in Düsseldorf Dirigieren bei Prof. Wolfgang Trommer, Klavier und Liedgestaltung bei Prof. Hartmut Höll in Köln. Seit 1988 arbeitet er als Bühnenmusiker für verschiedene Theater, zuerst als Assistent u. a. von Hansgeorg Koch in Köln (Die 7 sieben Todsünden, Anatevka, Regie: Günter Krämer) und später als Komponist hauptsächlich für Produktionen unter der Regie von Valentin Jeker am Schauspiel Bonn und am Staatstheater Wiesbaden (Rose Bernd 1998, Der Geizige1999, Der Blaue Boll 2000, Republik Vineta 2001, Maria Magdalena 2002, Kabale und Liebe 2002, etc.). Parallel dazu entstanden - überwiegend im Rahmen seines 1993 begonnenen Lehrauftrages für Gesangskorepetition an der Hochschule für Musik Köln - verschiedene Projekte mit Studenten und Schauspielern in Zusammenarbeit mit Andreas Durban: 1995 Italienisches Liederbuch, 1996 Höllenlust - Lieder und Texte über die Hölle, ein Nachtprogramm für vier Schauspieler für das Schauspiel Bonn, 1997 Schäferstündchen - ein erotisches Naturvergnügen in Worten und Musik, aufgeführt im Theater Aachen und im Haus der Springmaus in Bonn. 1998 kreierte er - wieder mit Andreas Durban - Blondinen - eine musikalische Revue, die an verschiedenen Orten in Nordrhein-Westfalen gastierte u. a. im Studio des Schauspiels Dortmund und im Schauspiel Bonn. Die Koproduktion La serva padrona - dieses obskure Objekt der Begierde (Regie: Andreas Durban) zwischen Theater der Stadt Bonn und der Hochschule für Musik Köln hatte im Januar 2000 im Lampenlager des Schauspiels Bonn Premiere. In den folgenden Jahren entstanden an der Kölner Musikhochschule in Zusammenarbeit mit Andreas Durban Nightlife und Dailyfun - Mozartarien (2001) und Sinnkrise - satirischer Liederabend (2003).

Schwanenflügel, Volker v. // Technische Leitung

Dipl. Ing. und Beleuchtungsmeister. Während des Studiums der Theater- und Veranstaltungstechnik an der TFH in Berlin Gründung von Prometheus Lighting mit vier Kollegen, Schwerpunkt Tourneebegleitung von Tanztheatern und Schauspiel im In- und Ausland. Durchführung verschiedener Tourneen im In- und Ausland u. A. für Nederlands Eurythmie Ensemble - Den Haag, Black Earth von Circle-X Arts - London, Goetheanum Bühne - Dornach; Bewegungsspektakel "Karneval der Tiere", Regie: Birgit Scherzer - Saarbrücken. Assistenz vom Technischen Leiter bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen. Seit Herbst 2004 Beleuchtungsmeister an der Staatsoper Stuttgart.


Seibert, Anneliese // Kostüme

Geboren in Vilshofen/Niederbayern. Nach der Ausbildung als Damenscheiderin in Fahrenbuch Besuch der modernen Zuschneidetechnik-Schule Müller & Sohn in München mit Abschluss im Bereich Damenkonfektion. Seit 1987 wirkt Anneliese Seibert als Schneiderin bei den Zwingenberger Schlossfestspielen mit und ist seitdem für Garderobe und Fundus zuständig. Außerdem zeichnete Sie für dei Kostüme verantwortlich für "Seelewig" (2002), "Im Weißen Rössl" (2001) und "Freischütz" (2002/03), "Hoffmanns Erzählungen" und "Der Bettelstudent" (beide 2003).



Seimel, Marcus //

Geboren in München, Gesang- und Klavierstudium am Nürnberger Meistersingerkonservatorium, Studium der Musikwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Weitere Studien bei Elisabeth Kovacz. Engagements als Graf Eberbach ("Der Wildschütz") oder Fedija ("Anatevka") in Nürnberg, Dr. Blind ("Fledermaus"), Baron Koloman ("Gräfin Mariza"). Am Opernhaus Nürnberg wirkte er auch als Regieassistent. 1999 Teilnahme an der Nürnberger Projektreihe "Oper extern". Seit Ende 2001 freies Mitglied der Theateragentur Papageno in Wien / Weimar mit Rollen wie Figaro, Papageno und Tamilo. Von März bis Mai 2004 Engagement als Freddy in ("My fair Lady") mit Ilia Richter und Günther Emmerlich. Viele Rollen in Zwingenberg, u.a. Kilian, Samiel, Ottokar, Räuberhauptmann, Papageno.


Seiz, Dr. Götz Emanuel //

Nach einer zehnjährigen Tätigkeit als Sanitätsoffizier ist Götz Seiz seit 1994 niedergelassener
Zahnarzt in Aachen.Seit 1988 absolvierte er ein privates Gesangsstudium, u.a. bei Brian Kemp und vor allem bei Prof.Rudolf Bautz, seit 2006 auch bei James McCray in den Haag. Daneben arbeitete er in Meisterkursen mit den Proff.Kurt Moll und Josef Metternich.
Seit 1991 zahlreiche Auftritte als Opern-und Konzertsänger,seit 1997 bis 2007 Gast am Theater Aachen,dort Solist in zahlreichen Produktionen,vorwiegend als Heldenbariton.
In „La Boheme“ verkörperte er beide Baritonhauptrollen,“ Marcello“und „Schaunard“,in der „Traviata“ 2003 den „Giorgio Germont“.2007 war er wieder in Aachen als „Heerrufer“ im „Lohengrin“ zu erleben und im selben Jahr sowie 2008 verkörperte er den „Scarpia“,eine seiner Lieblinsrollen, in einer „Tosca“-Produktion in Salvador da Bahia,Brasilien.
Gastauftritte führten ihn an zahlreiche Opernhäuser, u.a. an die Oper Bonn ,das Nationaltheater Weimar,das StaatstheaterNürnberg, das Landestheater Linz und das Teatro Arriaga in Bilbao sowie das Teatro Castro Alves in Salvador.
In Zwingenberg war Götz Seiz bisher als Stierkämpfer „Escamillo“ in Bizets „Carmen“und Konsul „Sharpless“ in Puccinis „Madama Butterfly“ zu hören und zu sehen.
Daneben umfangreiche Tätigkeit im Bereich „Oratorium“ und „Lied“.
Dr. Seiz ist verheiratet und hat drei Kinder.

Sheppard, Kerrie //

Geboren in Mansfield (Großbritanien), studierte Kerrie Sheppard Gesang bei Prof. Johanna Peters an der Guildhall School of Musik and Drama und war Mitglied des Opernstudios der English National Opera London. Gastengagements führten sie u.a. an die Scottish Opera Go Round und zur Glyndebourne Festival Opera; zu weiteren Gastauftritten zählen Konzerte u.a. in Liverpool und Bangkok mit dem Royal Symphony Orchestra für Queen Elizabeth II. Am Theater Aachen sang Kerrie Sheppard Mimi, in Bremen Fiordiligi und beim Festival Canto Bayreuth die Sinaide ("Mosè in Egitto"). Seit August 2001 ist die Trägerin zahlreicher Auszeichnungen am Staatstheater Mainz engagiert, wo sie bedeutende Partien wie Micaela, Fiordiligi, Konstanze, Frau Fluth, Merab ("Saul") und Elisabette ("Don Carlos") sang. Debüt in Zwingenberg 2003 mit Agathe.

Siede, Alexander //

Studium Realschullehramt mit Hauptfach Musik in Heidelberg. Er erhielt eine instrumentale Ausbildung auf dem Violoncello und Klavier. Seit 1999 gehört er der Gesangsklasse von Hans-Josef Overmann an. Neben seinem Studium wirkt Alexander Siede in diversen Ensemles mit, u.a. bei den "Heidelberger Salonikern" oder dem Vokalkonsort "PRO MUSICA" mit. Seit 2000 arbeitet er als Inspizient im Zimmertheater Heidelberg, wo er auch als Nebendarsteller tätig war. 2002 debütierte Alexander Siede in Zwingenberg mit der Rolle des Diener Karl ("Der Vetter aus Dingsda") und war im vergangenen Jahr im "Freischütz" und als Schweinitz im "Bettelstudent" zu erleben.

 

Sommerhage, Linda //

1980 in Emsdetten geboren, begann ihre Ausbildung zunächst an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main. Schon während ihres Studiums erhielt sie Gastverträge an der Frankfurter Oper und am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Nach ihrem Diplom wurde sie ans Internationale Opernstudio des Staatstheaters Nürnberg engagiert. Dort gastierte sie zuletzt als Hänsel in Humperdincks „Hänsel und Gretel“. Neben weiteren Engagements in München und Straßburg, wurde die Mezzosopranistin zum Konzertexamen an die Musikhochschule Hanns Eisler Berlin bei Professor Anneliese Fried eingeladen. Bereits seit 2003 ist sie in der Yehudi Menuhin Förderung „Live music now“ aufgenommen und war 2007 Finalistin beim internationalen Richard Strauss Wettbewerb in München. Konzerte führten die Sängerin ins Internationale Theater und in die Alte Oper Frankfurt, zu den Weilburger Schlosskonzerten, in den Mannheimer Rosengarten sowie ins europäische Ausland. In Zwingenberg als Dorabella in 'Cosi fan tutte'.

Soyka, Gabriele //

 

Gabriele Soyka lebt in Heidelberg, von Beruf Ärztin,aber von Kindesbeinen an mit großer Liebe zur Musik und dem Theater (Ballettausbildung). Private Gesangsausbildung (parallel zu Med.Studium und Familie – 3 Kinder) bei ANNA REYNOLDS in Mannheim und bis heute regelmäßige Teilnahme an Meister-und Sommerkursen (Karlsruhe, Wien, Siena, Venedig). Langjährige Chorerfahrung an den Bühnen von Ludwigshafen (Theaterchor) Karlsruhe, Heidelberg, Schwetzingen und Mannheim (Extrachöre) und bei Aufführungen mit Konzert-und Kammerchören (W. Seliger, Th.Fey, K.Thielitz, M.Bosch u.a.) Ihr solistisches Gesangsrepertoire als Altistin ist breit gefächert und reicht von Geistliche Musik (z.B. BACH-Oratorien) über Liederabende (Schubert, Schumann, Elgar, Berlioz etc.) bis hin zu klass. Chansondarbietungen (Greco, Piaf u.andere aus den 20-/30er Jahren der Berliner Zeit, z.B. Zarah Leander) und der Musical-Bereich (mit Schwerpunkt auf dem Kommödiantischen). Eine erfolgreiche Mitwirkung bei den „Zwingenberger Schlossfestspielen“ gab es mit ihr bereits 1991 als „Zweite Dame“ in W.A.Mozarts „ZAUBERFLÖTE“ unter Guido Rumstadt und endlich ein Wiedersehen 2008 als 'Mrs. Pearce' in 'My fair Lady' und 2009 als Fürstin Anhilte in "Die Csárdásfürstin"

 

Spemann, Ruth // Bühnenbild

Ruth Spemann studierte an der Hochschule für Gestaltung Offenbach, unter anderem bei Anna Viebrock, Prof. Klaus Gelhaar, Jürgen Tamchina und Prof. Dr. Herbert Heckmann. Nach dem Diplom-Design-Abschluss mit dem Schwerpunkt Ausstattung (Bühne und Kostüm) bekam sie ein Engagement am Staatstheater Darmstadt als Bühnenbildassistentin. 1996 übernahm sie die Leitung der Requisitenabteilung am Staatstheater Darmstadt. Jüngste Arbeiten sind "Gold & Silber" am Staatstheater Darmstadt und "Eco`s Love" - ein Tanzabend von und mit den Brüdern De Filippis.



staszak, Monika Maria //

Geboren 1978 in Füssen. Seit 2007 festes Ensemblemitglied des Theaters der Stadt Koblenz. Dort unter anderem in der Rolle der Juliska in „Maske in Blau“ unter der musikalischen Leitung von K. Huschke zu sehen. Ihr Studium absolvierte die Sängerin an der HfM in Würzburg bei Prof. Cheryl Studer mit dem Zusatzfach Musical.
Derzeit ist Sie an der Staatsoperette in Dresden in den Rollen der Svetlana in dem Musical „Chess“ und der Jane Berry in der deutschen Uraufführung von „Der Mann der Sherlock Holmes war“ als Gastsängerin engagiert.
Die gebürtige Allgäuerin begann erst spät mit der Gesangsausbildung. Geprägt von Volks- und Blasmusik konnte Sie sich zunächst nicht vorstellen, mit Singen Ihren Lebensunterhalt zu verdienen – doch beim Studium entdeckte Sie nicht nur den Gesang als ihre Profession, sondern lernte auch Ihren künftigen Lebenspartner und jetzigen Ehemann aus Lübeck kennen. Dem Beruf des Sängers sei dank! www.agentur-wiemer.de/staszak.html

Steinkühler, Susanne // Violine

Geboren 1985 in Bassum. Mit vier Jahren erhielt sie den ersten Geigenunterricht. Sie absolvierte das Musikgymnasium "Schloss Belvedere" in Weimar, wo sie von Prof. Wladimir Malinin und ab 2003 von Prof. Friedemann Eichhorn unterrichtet wurde. Seit 2004 studiert sie bei Friedemann Eichhorn an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Sie erhielt zahlreiche Preise und Stipendien (u.a. "Jugend musiziert": 1. Bundespreis und Förderpreis Alte Musik). Meisterkurse besuchte sie u.a. bei Thomas Brandis, Bernhard Forck, Thomas Zehetmair, Norbert Brainin, Igor Oistrach und Alberto Lysy. Sie war Mitglied des Bundesjugendorchesters.

Stolzenburg, Nandi //

Die in Waiblingen geborene Mezzosopranistin studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Tom Krause Gesang, Lied und Oratorium und bestand ihr Diplom 2000 mit Auszeichnung. Ab 2000 war sie Mitglied der Opernschule der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Prof. Julia Hamari und schloss ihr Bühnensängerdiplom 2002 ab. Die erfolgreiche Teilnehmerin mehrerer Wettbewerbe arbeitete in Meisterkursen u.a. mit Grace Bumbry, James Wagner, Eglio Battaglia und Christa Ludwig zusammen. 2002 bis 2004 besuchte sie die Liedklasse der Hochschule Franz-Liszt in Weimar. Nandi Stolzenburg gastierte u.a. mit Liederabenden und Konzerten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Griechenland und war mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen in der Partie der Maddalena aus "Rigoletto" zu hören. Zur Zeit lebt die Künstlerin in Seoul (Südkorea), Weimar und Stuttgart.

Stolzenburg, Tim // Violoncello

Geboren 1969 in Stralsund, wurde der Cellist 1984 Schüler der Spezialschule für Musik der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar, dort bis 1992 Studium bei Prof. Brunhard Böhme. 1996 Abschluss des Konzertexamens bei Prof. Bernhard Gmelin an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater. Seit 1980 ist er Cellist des Ensembles "Liszt-Trio-Weimar", mit dem er erfolgreiche Wettbewerbsteilnahmen und Tourneen im In- und Ausland sowie CD- und Funkaufnahmen bestritt. Seit 1997 unterrichtet Tim Stolzenburg an der Weimarar Hochschule im Hauptfach Violoncello und hat seit März 2005 eine Professur in Korea an der School of Music Weimar/Kangnam University Yongin/Seoul inne.
Hänsel und Gretel), in der Volksoper Wien als Lehrbub („Die Meistersinger) und Drossel („Die Vögel“) und in der Wiener Kammeroper in„Das Märchen der 672. Nacht“ und als Mascha in „Moskau, Moskau“ Suor Angelica) und Dorabella (Cosi fan tutte), im Alten„Figaro“-Produktion der Jeunesse. Alice Rath wirkte bei(Die schöne Galathee), Daphnis und als Ruggiero (Die Zauberinsel), 2005/2006 sang sie(Der, Annina (Der Rosenkavalier), Lola (Cavalleria Rusticana), Flora (La, Messaggiera/Proserpina (Monteverdi: Orfeo), Anna (Der Richter und) und Muse/Niclausse (Hoffmanns Erzählungen) zu hören war. Seit9. Symphonie im Wiener Musikverein),
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