Carl Maria von Weber
Der Freischütz
Romantische Oper in drei Aufzügen
Text von Friedrich Kind
„Schütze der im Dunkeln wacht, Samiel, Samiel, hab acht! Steh mir bei in dieser Nacht, bis der Zauber ist vollbracht! Salbe mir so Kraut als Blei, segn’es sieben, neun und drei, daß die Kugel tüchtig sei!“ (Kaspar in „Der Freischütz“)
„Der Grund und Boden, auf dem alle unsere Erkenntnisse und Wissenschaften ruhen, ist das Unerklärliche.“
(Arthur Schopenhauer)
Nach dreijähriger Pause steht dieses Jahr wieder der Freischütz auf dem Programm der Festspiele.
Und gibt es einen passenderen Ort als die nächtlichen Schlossmauern, um Schauermärchen zu erzählen? Hinter dem fröhlichen Fest, das die Oper eröffnet, wird schon bald die Schattenseite dieser Landidylle sichtbar. Hin und her gerissen zwischen dem Gottglauben seiner Verlobten und der schwarzen Magie seines Jagdgesellen gerät Max in einen Strudel, der ihn immer tiefer einsaugt und dabei weiter und weiter von Agathe und seiner Zukunft als Förster entfernt. Carl Maria von Weber zeichnet das Bild einer Gesellschaft, in der sich Glaube und Aberglaube nicht scharf voneinander trennen lassen, in der jeder Einzelne für sich aushandeln muss, wohin ihn sein Weg führt. In wunderbar plastischer Musik lässt Weber dabei die verschiedensten Sphären der Oper als sich bedingende Partner für den Hörer begreifbar werden.
besetzung
| Musikalische Leitung | Karsten Huschke | |
| Regie | Thorsten Donat | |
| Ottokar | Daniel Böhm | |
| Kuno | Wulf Möller | |
| Agathe | Annett Arnold | |
| Ännchen | Ingrid El Sigai | |
| Kaspar | André Eckert |
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| Max | Daniel Zihlmann | |
| Ein Eremit | Eberhard Bendel | |
| Kilian | Lukas Kargl | |
| Brautjungfer | Ute Ellenberger | |
| Samiel | Ralf Rachbauer |
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06.08.2010, Freitag 20 Uhr, Schlosshof >>Online-Kartenbestellung nicht mehr möglich
14.08.2010, Samstag 20 Uhr, Schlosshof >>Online-Kartenbestellung nicht mehr möglich

