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Schlossfestspiele Zwingenberg - Im weißen Rössl

Im weißen Rössl

"Im weißen Rössl"Singspiel von Ralph Benatzky

Der Kellner, der seine junge und schöne Chefin zuerst erfolglos liebt, dann aber doch, trotz aller Rivalen, ihr Herz bezwingt und Herr des Hauses wird, diesen gibt es erstmalig vermutlich schon bei Goldoni im Jahre 1751. Dort heißt er Fabrizio und die hübsche Wirtin Mirandolina, und das Wirtshaus steht in Florenz.

Diese Konstellation kehrt in einem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg anno 1898 wieder; dort ist es dann der Zahlkellner Leopold, welcher in die schöne Josepha bis über beide Ohren verliebt ist. Und ihr gehört auch das legendäre „Weiße Rößl“ am Wolfgangsee im Salzkammergut.

Ob es schon zu Blumenthals Zeiten so berühmt war, wissen wir nicht. Wohl aber wissen wir, dass es durch die Verwandlung seines namenführenden netten Lustspiels zum Revueoperetten-Welterfolg durch den Meister des Schlagers und Chansons Ralph Benatzky im Jahre 1930 nicht nur am Wolfgangsee, sondern weltweit Berühmtheit erlangte. Die Uraufführung in der Riesenarena des Großen Schauspielhauses zu Berlin wurde weiland zum Sensations-
erfolg, der bis heute anhält!

„Es blüht der Holunder den ganzen Sommer mitunter und nur die Liebe, die blüht’s ganze Jahr!“

(Zitat aus dem 2. Akt)

Aktuelles

Große Trauer um Manfred Troll

Die Schlossfestspiele Zwingenberg trauern um ihren langjährigen Chorsolist Manfred „Manne“ Troll, von seinen KollegInnen auch liebevoll „das Bässle mit dem Fässle“ genannt.

Ob als Hochwürden Kimbal in der „Dreigroschenoper“, als 2.Gefangener im „Fidelio“ oder als Sir Archibald Proops im Musical „Jekyll and Hyde“ begeisterte Manfred Troll als Charakterdarsteller mit einzigartigem Gespür für die Bühne unser Festspielpublikum. Daneben hinterlässt er nicht nur als Sänger, sondern auch als Mensch eine große Lücke.

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