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Die Spielzeit 2026 auf Schloss Zwingenberg

Besuch ehemaliger Bürgermeister

Treffen der ehemaligen Bürgermeister des Neckar-Odenwald-Kreises (mit Begleitung) auf Schloss Zwingenberg.

Spannende Einblicke hinter die Kulissen der Schlossfestspiele – Besuch ehemaliger Bürgermeister

Wenige Tage vor der Premiere des Musicals „Evita“ gewährten die Schlossfestspiele Zwingenberg einer Gruppe ehemaliger Bürgermeister des Neckar-Odenwald-Kreises exklusive Einblicke in die Geschichte des Schlosses, die Vorbereitungen auf die Spielzeit und den aktuellen Stand der Proben. Bei einem Rundgang mit Gesprächen und einem Probenbesuch wurde deutlich, mit welchem Engagement die noch immer in hohem Maße ehrenamtlich getragenen Festspiele Jahr für Jahr umgesetzt werden.

Zum Auftakt begrüßten Prinzessin Nina von Baden für das Haus Baden, Bürgermeister Norman Link für den Trägerverein sowie Jan Egenberger als Vertreter der Geschäftsführung der Festspiele die Gäste vor dem Schlosstor. Prinzessin Nina von Baden betonte ihre enge Verbundenheit mit den Schlossfestspielen, die seit über 40 Jahren im Schlosshof stattfinden. Bürgermeister Norman Link verwies als stellvertretender Vorsitzender des Trägervereins auf die Erfolgsgeschichte. Mit bislang nur fünf Intendanten habe sich die Veranstaltung einen Namen gemacht und immer neue Besucherrekorde verzeichnet. Außerdem überreichte Bürgermeister a. D. Peter Kirchesch Intendant Holger Ries sein Buch „Am Neckar zuhause“ und erklärte: „Ich fühle mich den Festspielen seit sehr vielen Jahren eng verbunden und möchte den Verkaufserlös der Bücher auch den Schlossfestspielen spenden.“ Die Bücher sind an der Abendkasse der Festspiele zu erwerben.

Bei einem anschließenden Probenbesuch konnten die Gäste einen ersten Eindruck von der Regiearbeit von Kai Hüsgen gewinnen. Bereits die detailgetreue Vorbereitung der Inszenierung vermittelte den hohen künstlerischen Anspruch. Im darauffolgenden Gespräch erläuterte Intendant Holger Ries insbesondere die Leistung des Festspielchors: „Die Aufführungen werden intensiv vorbereitet. Unter anderem vier Probenwochenenden sowie eine zusätzliche Probenwoche zusammen mit den Profi-Darstellern bedeuten für alle Mitwirkenden eine große zeitliche Investition.“ Dies verdiene große Anerkennung. Sein Dank galt zudem dem Haus Baden, der Gemeinde sowie den zahlreichen Partnern und Unterstützern, ohne deren Hilfe die Schlossfestspiele nicht möglich wären. Von der Arbeit des Regisseurs und der Darsteller Kristin Backes und Lutz Standop zeigte sich die Gruppe ausnahmslos begeistert.

Den Abschluss des Besuchs bildete ein gemeinsamer Austausch auf der Forsthausterrasse mit Blick über das Neckartal. Dabei wurde einmal mehr unterstrichen, welchen hohen kulturellen Stellenwert die Schlossfestspiele für die Region und weit darüber hinaus haben. Der Dank von Intendant Ries galt Bürgermeister a. D. Markus Günther für die Organisation des Besuchs.